Privat ist gleich Privateigentum oder öffentlich?

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Gibt es heute überhaupt noch „privates“ oder „Privateigentum“ oder ist alles öffentlich? Wo ist der Unterschied und was bedeutet das für die Menschen? Solltest du wenig Zeit haben oder diesen Beitrag nicht bis zum Ende lesen möchten, dann werden dir vermutlich die nächsten Absätze von diesem Beitrag deine Frage(n) beantworten oder um es ganz kurz zu schreiben, nein es gibt heute wohl KEIN Privateigentum oder privates mehr und dir gehört nichts weiter als eventuell die Kleidung, die du gerade an deinem Körper trägst.

Was ist Privateigentum? Privates Eigentum ist worüber du nach deinem Belieben über dieses Eigentum verfügen kannst, was du nach deinem Belieben vermehren kannst oder nach deinem Belieben zerstören kannst. Ohne dass dabei die Rechte eines dritten belangt werden.

Was ist öffentlich? Du möchtest eine kurze Antwort? Vermutlich ALLES (außer du selbst in deiner Substanz aber du selbst bist an die PERSON „gebunden“). Warum? Einen kleinen (sanften) Hinweis dazu findest du im EGBGB Paragraph 10, betreffend der PERSON.

Seinen Anfang nimmt dieses „Spiel“ jedoch mit der „Geburt“ bzw. der Geburtsanzeige. Die „Geburt“ wird dem „System“ (du kannst es auch Staat nennen, wenn du das bevorzugst) ANGEZEIGT. Der sogenannte „Staat“ (es gibt heute keine Staaten mehr in dem Sinne wie es die Menschen heute ver-stehen) erschafft dann einen NAMEN auf dem „Baustein“ der Geburtsanzeige und dieser NAME unterliegt dann dem „Recht“ des sogenannten „Staates“. Das bedeutet nichts anderes als das eine Registrierung erfolgt oder stattfindet in Bezug auf den NAMEN (die Fiktion / Rechtsfiktion) und diese schafft einen TITEL auf die PERSON (Geburtsurkunde), die von nun an der Öffentlichkeit unterliegt und für die der Mensch unwissentlich die Treuhand übernimmt (obwohl er der Treugeber ist). Denn eine Fiktion (Staat) kann selbst KEINEN Wert schaffen und schon dreimal nicht, wenn sie aus dem Konkurs heraus operiert.

Deinen Körper kann man nicht registrieren, denn das wäre Menschenhandel und das ist verboten. Verboten bedeutet jedoch nicht das es nicht trotzdem gemacht wird, oder? Zumindest wenn man einen Blick auf die Welt wirft, könnte dieser Eindruck oder „Feststellung“ entstehen.

Alles von dem was du GLAUBST, es wäre dein Privates Eigentum ist wohl öffentliches Eigentum. Dein Grundstück, dein Auto, dein Konto, dein Haus, deine mögliche Yacht… etc. pp. Du bist INHABER oder HALTER, eventuell BESITZER aber nicht der EIGENTÜMER.

Ja sogar deine KINDER gehören dir scheinbar nicht (solltest du welche haben). Die Begrifflichkeiten „Kind“ oder „Eltern“, „Junge“, „Mädchen“, „Frau“, das sind juristische Fiktionen. Du hast lediglich das PRIVILEG diese KINDER zu erziehen. Du bist NUR Erziehungsberechtigt. Vater, Mutter, Knabe, Mädel, Nachkommen oder um ganz sicher zu gehen (Filius / Filia) das sind SUBZTANZIELLE Begriffe die sich auf dem Menschen beziehen und nicht auf die Fiktion oder Rechtsfiktion. Der sogenannte „Staat“ verwaltet das KIND über oder unter dem NAMEN bzw. hat er so eine NATÜRLICHE PERSON erschaffen und diese PERSON unterliegt der Öffentlichkeit. Und was kann man alles Tolles damit machen, wenn etwas der Öffentlichkeit unterliegt wie zum Beispiel der NAME? Fiktiven Profit oder Schulden, denn diese Fiktionen sind per Papier belastbar, handelbar. Belastbares Kollateral oder unter einem Titel stehendes Kollateral.

Es ist noch gar nicht so lange her da waren die Nachkommen (Knabe oder Mädel) und das Weib, Eigentum des Mannes. Weib ist kein Schimpfwort, diese Bezeichnung EHRT das weibliche Geschlecht. Nun denkst du wahrscheinlich, das muß ja ein absolutes Patriarchat gewesen sein? Und das war ganz schlimm für die Nachkommen und das Weib? Nein, das Wort oder die Begrifflichkeit „Eigentum“ wurde in Bezug auf das Weib und die Nachkommen mit Absicht negativ gefärbt. Eigentum an dem Weib und den Nachkommen bedeutete damals den größten möglichen Schutz den diese Menschen haben konnten. Wenn ein Mann nicht für seine Familie gesorgt hat oder diese schlecht behandelt hat, dann wurde er von der Gemeinschaft geächtet.

Nun könnte man denken, es gibt ja dieses tolle KINDERGELD oder ERZIEHUNGSGELD, soziale Leistungen und diese ganzen anderen „wunderschönen“ PRIVILEGIEN etc. Nun, das sind NUR Krümel im Vergleich dazu, welche Werte (fiktive Wertschaffung) mit einer PERSON wohl erschaffen werden, denn diese Art der Wertschaffung ist nahezu unbegrenzt. Man kann aber kein Menschenleben anhand von irgendwelchen materiellen (fiktiven) Werten festmachen bzw. ist der Wert den ein Mensch in oder mit seiner SUBSTANZ selbst schaffen kann unbegrenzt (Schaffenskraft). Es muß aber ein Wert gesetzt werden (ja so denken gewisse „elitäre“ Kreise) um etwas zu haben, was für die Buchhaltung genutzt werden kann (Anmerkung, die Doppik ist nicht das was du vielleicht GLAUBST zu wissen). Ein durchschnittlicher Amerikaner (PERSON) mit einem Alter von etwa 40 Jahre hat heute vermutlich einen „Wert“ von etwa zweihundert Millionen Dollar in der Öffentlichkeit (es wird auch weitaus mehr spekuliert, bis in Milliarden Höhe). Auf der Gebietsbezeichnung „Deutschland“ liegt dieser Wert wohl etwas niedriger.

Geht man nun noch einen Schritt weiter von Privateigentum zu privat, dann wird man hier sehr schnell feststellen können, dass auch nichts von dem was du in deinem Leben machst, privat ist. Wer mietet die Wohnung? Wer telefoniert? Wer nutzt das Internet? DU. Und über welche Privilegien nutzt Du diese Möglichkeiten? Über die PERSON. Und wem gehört die PERSON die anscheinend unter einem Titel steht? Der Öffentlichkeit bzw. dem „Staat“. Also braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn sogenannte „Rechte“ immer mehr beschnitten werden da es scheinbar nur Privilegien sind die den Menschen über die Person eingeräumt werden. Oder betrachtet der Schreiber das falsch?

Es gibt diesen „netten Rechtssatz“ oder Paragraph bzw. „Gesetz“, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (StGB § 201). Das Augenmerk beim Lesen sollte hier auf dem Schwerpunkt „öffentlich“ liegen (wie auch bei vielen anderen Dingen in Bezug auf „Gesetze“), denn wenn dem so ist und ALLES öffentlich ist, welchen inhaltlichen oder faktischen Wert hat dann dieses „Gesetz“? Ist es eine „kann oder soll“ Bestimmung bzw. nur ein Privileg? Einen Schritt weitergedacht, wenn die BRD seit 1990 An-Scheinend nicht mehr existent ist, denn diese wurde durch Genscher abgemeldet und dafür GERMANY bei der UNO angemeldet bzw. es paralell dazu nur noch die BR gibt (Bundesrepublik) und der „Geltungsbereich“ des Grundgesetz nur noch über eine PRÄAMBEL definiert wird in Bezug auf die sogenannte „EU“, wo greifen dann diese „Gesetze“ (Regeln) überhaupt oder warum können diese greifen? Denn das GG beruft oder definiert sich nur in Bezug auf die BRD (Geltungsbereich) und ein Gesetz kann keine Anwendung finden, wenn ein Geltungsbereich nicht klar definiert ist. Sind das nun alles Gesetze oder Regeln unter „gefärbten Recht“ (color of law)? Oder können diese Regeln („Gesetze“) deswegen greifen, weil das Landrecht vermutlich durch das Maritime Recht ersetzt wurde? Denn nur im maritimen Recht ist es möglich Geltungbereiche auf GRUND zu setzen so das diese nicht mehr klar definiert werden können oder nicht mehr „eindeutig definiert werden müßen“.

Zusammenfassend geschrieben, heute ist vermutlich NICHTS mehr privat und schon gar nicht das sogenannte „Privateigentum“. Es ist wohl ALLES öffentlich und steht unter einem Titel. Nun kann sich jeder selbst fragen, wenn alles per Titel, Verträge etc. geregelt wird, welche „Rechtsform“ dahinter steht? Handelsrecht, Vertragsrecht, Maritimes Recht bzw. Kommerz?