Imperium Romanum? Wer brachte wem die Kultur?

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Imperium Romanum, das Römische Reich. Glanzvoll oder schmachvoll? Ruhmreich oder unrühmlich? Etrusker, Kelten… Geschichte wiederholt sich! Was war oder ist dieses Rom das uns noch heute auch in den Schulen gelehrt wird? Waren es wirklich die Römer, welche die sogenannte Zivilisation und den Fortschritt brachten oder bestand diese in weiten Teilen schon bevor das sog. Rom auf der Weltbühne erschien? Ganz egal wie viel man dazu liest oder schreibt, die Geschichte Roms scheint, wie so viele andere Geschichten auch, scheint in Stein gemeißelt zu sein. Aber ist die uns erzählte Geschichte denn nun tatsächlich so? Gilt damals wie auch heute noch, der Sieger schreibt die Geschichte? Tatsache ist wohl, Rom regiert bis heute. Tatsache ist aber auch, daß es dieses Imperium Romanum nie gegeben hätte, wenn sich das Römische Reich nicht fleißig und plündernd bei anderen Kulturen bedient hätte und dann deren Kulturen ausgelöscht hätte.

Bevor wir nun etwas genauer auf das damalige sog. Imperium Romanum schauen, zunächst einmal ein Blick auf das heutige Imperium. Rom regiert bis heute und daß in Form des sog. Stadtstaates Vatikan. Die sog. Kaiserlinie wurde also nie unterbrochen, dafür sorgte die Kirche. Auch wenn der Titel pontifex maximus und die damit verbundene Macht heute inoffizieller/offiziell Titel der Päpste ist, dann bleibt es trotzdem eine Tatsache, daß die Kirche bzw. der Vatikan diesen Titel nach IHRER Zeitrechnung ab 440 n. Chr. übernahm.

In späterer Zeit erließen dann verschiedene Päpste die sog. päpstlichen Bullen und erhoben sich damit zum Herrscher über den Körper, die Seele und den Geist sowie sämtlichem Eigentum der Menschen. Des weiteren machten sich die selbsternannten Stellvertreter Gottes auf Erden, also die Päpste höchst selbst zu den Herrschern über Himmel, Höhle und Erde.

In heutiger Zeit wird das „Spielfeld Welt“ vorzüglich über den Kommerz kontrolliert. Alles auf dieser Welt ist Handel. Die Begriffe Staaten, Nationen oder Gemeinden, Städte oder deren sog. Ämter, Behörden etc. sind längst nicht mehr das, was die überwiegende Anzahl der Menschen heute damit in Verbindung bringt, auch wenn es ihnen nach wie vor so vermittelt wird, im Grunde genommen waren sie es ja sogar noch nie. An oberster Stelle dieser „Handelsrichtlinien“ oder Gesetzesansammlungen steht der UCC (Uniform Commercial Code) und selbst dieser ist geschützt durch ein Copyright von der Firma Unidroit. Diese Firma oder das Unternehmen Unidroit wiederum, ist ein Tochterunternehmen des Vatikans und unterliegt somit dem kanonischen Recht bzw. der Kurie mit ihrem selbst ernannten höchsten Gerichtsherren der Welt, dem Papst. So wie auch die Unternehmen Staat wohl nichts weiter wie Unternehmensteile der Kurie sind, denn all jene wurden halt unter der Kurie der Kirche gegründet, ebenso wie auch ein Verein EU oder deren Welt-Macht und Söldnertruppe US, USA, Amerika.

Was war aber nun das damalige Rom bzw. das uns heute als ach so großes und mächtiges Imperium vermittelte Romanum? Der Schreiber bezieht sich hierbei auf die Zeit vor der konstantinischen Wende sowie auf das Schreiben von Kaiser Anastasios I. um 516 n. Chr. nach deren Zeitrechnung an den römischen Bischof. Kaiser Anastasios I. bezeichnete sich damals in besagtem Schreiben selbst als pontifex inclitus und dies offenbar nicht ohne Grund. Kaiser Anastasios I. wollte offenbar damit seinem Schreiben mehr Nachdruck verleihen und dies trotz der Abgabe seines ehemaligen Titels pontifex maximus. Als sogenannter Kaiser versprach er sich wohl davon zumindest noch ein Mitspracherecht auch bei kirchlichen Angelegenheiten.

Weit gefehlt, denn zu jener Zeit hatte sich der Papst bzw. die römischen Bischöfe, dem Kaiser längst gleichgestellt bzw. vielmehr hatten sich diese mit dem Titel pontifex maximus sogar über diesen gestellt auch mit der konstantinischen Wende. Im Jahr 313 n. Chr. nämlich wurde von Kaiser Konstantin I. und Licinius (östlicher / westlicher Kaiser) die Mailänder Vereinbarung erlassen, dies bezeichnet man als die konstantinische Wende. Mit diesem Erlaß gewann die Kirche ihren massiven Einfluß in Rom und 380 n. Chr. wurde das Christentum zur Staatsreligion erhoben. Seit dieser Wende nutzten die Kaiser nicht mehr den Titel pontifex maximus, sondern pontifex inclitus, was wohl nur noch so eine Art Ehrbezeichnung war, im Gegensatz zum pontifex maximus, der sozusagen der oberste Priester und damit dann höchster Gerichtsherr dieser fiktiv erschaffenen Welt sein sollte und es bis heute immer noch für sich behauptet und darstellt.

Lange Rede kurzer Sinn, dies könnte man durchaus ein Eigentor der sog. Römer nennen und dies zieht sich bis heute durch die Geschichte des „Spielfeldes Welt“ wie ein dicker roter Faden. Beschäftige dich ein wenig mit den päpstlichen Bullen sowie mit dem UCC und dem kanonische Recht / Kurie und es wird dir die Augen öffnen. Hier sei nochmals erwähnt, es ist überaus wichtig dieses „Spiel“ zu begreifen und die Zusammenhänge zu verstehen und deswegen auch nochmals der Hinweis auf den Kommerz. Denn dieser bestimmt heute das „Spielfeld Welt“ und ist die heutige vorherrschende „Rechtsform“. Wer möchte, der kann natürlich auch weiterhin im BGB etc. lesen und sich „bilden“. Hat man sich lange genug im Kreis gedreht und dahingehend ge- bzw. verbildet, dann wird man erkennen, daß dieses BGB auch schon nichts anderes wie „Handelsrecht“ ist und war. Das Personenstand-Spiel begann nämlich auch schon 1871 auf der Gebietsbezeichnung Deutschland. Parallel dazu könnte man sich einmal mit Bismarck befaßen und mit dem Thema Personenstand.

Aber wo lag denn nun dieses Imperium Romanum oder Rom in der damaligen Zeit? Zunächst einmal ist die Etymologie des Wortes Roma ungeklärt, denn seit der Antike gibt es dazu völlig unterschiedliche Theorien. Wahrscheinlich ist jedoch, daß die Herkunft wohl im Altgriechischen zu finden ist. Bis zu der vermutlichen Geburt Christi bezeichnete man nämlich scheinbar jeden Ort bzw. jede größere Stadt, die man mit den sog. Römern in Verbindung brachte, als Rom. Kommt daher vielleicht auch der Spruch: Alle Wege führen nach Rom? Der Ort jedoch, also das vermeintliche Rom hatte aber bis zu der angeblichen Geburt Christi den Namen Palatium und lag auf einem Hügel (einer von sieben Hügeln / Palatin). Erst später erhielt dieser Ort dann den Namen „Roma quadrata“, denn diese Bezeichnung findet bei verschiedenen Geschichtsschreibern Erwähnung (Dionysios von Halikarnassos, Plutarch, Cassius Dio, Festus sowie Solinus).

Plutarch lebte von 45 n. Chr. – 127 n. Chr. und dieser erzählte die Sage von Roms Gründung (Biographie des Romulus). Plutarch selbst war weniger Historiker oder Geschichtsschreiber, sondern vielmehr an moralischen Fragen interessiert sowie an Charakterstudien. Plutarch verfaßte die Biographie des Romulus auf Basis des griechischen Geschichtsschreiber Diokles von Peparethos der scheinbar im 3. Jahrhundert v. Chr. lebte und der erste Verfasser der römischen Gründungssage um Romulus und Remus war. Diokles schrieb ein weiteres Geschichtswerk in griechischer Sprache, welches heute angeblich als verloren gilt. Quintus Fabius Pictor (254 v. Chr. – 201 v. Chr.), der wohl erste römische Geschichtsschreiber, benutzte die Quelle des Diokles für seine Version der Gründungssage von Rom. So beschrieb es jedenfalls Plutarch. Welche Kenntnisse jedoch Diokles über die römische Frühgeschichte hatte bleibt offen, denn sein Werk war mythologisch geprägt und somit basiert das Werk des Quintus vermutlich ebenfalls nur auf Mythen.

Kurz geschrieben, die Gründung von Rom beginnt mit dem Ende des Trojanischen Krieges (wenn man diesen als nicht fiktiv betrachtet), beruht auf einer Sage (Romulus und Remus) und entstand wahrscheinlich durch die Griechen. Die sog. Römer nahmen die Sage über Aeneas als Urvater Roms später auf. Anschließend schufen diese dann einen römischen Nationalepos (Aeneis / Publius Vergilius Maro) und begründeten ihren Machtanspruch durch sogenanntes göttliches Wirken.

Das bis hierhin Ausgeführte, sprich deren Geschichtsschreibung, liest sich ja bis hier her ganz nett, mehr oder weniger nett aber dieses „Spiel“ läuft eben immer noch, bis zum heutigen Tage (UCC / Vatikan / kanonisches Recht). Rezept: Man nehme einen Ort (Stadt) und gibt diesem einen anderen Begriff / Name, welcher sich in einer Mythologie begründet und leitet daraus seinen Machtanspruch durch göttliches Wirken ab. So weit so schick, so leicht baut man also ein Imperium auf und macht zudem daraus anschließend auch noch einen Zivilisations-Bringer (wie man es uns bis heute lehrt), das Imperium Romanum. Später dann die Römische Republik (res publica = öffentliche Sache).

An dieser Stelle eine kurze Anmerkung des Schreibers; eine Republik (res publica = öffentliche Sache) ist auf die heutige Zeit bezogen immer eine Verwaltung bzw. Treuhandverwaltung, welche nur Personen kennt und keine Menschen. Da heute alle sog. Republiken oder Staaten, Nationen etc. aus dem Konkurs heraus operieren und sich in der Reorganisation befinden, ist heute alles öffentlich. Keines dieser Gebilde kennt den Menschen, sie kennen und operieren ausschließlich über die Person und somit über die Fiktion.

Diese Person (juristische Person / natürliche Person), also der Name des Unternehmens gehören diesen eben genannten Gebilden und nicht dir. Über diesen Gebilden, Unter-Firmen, -Unternehmen steht alleine das größte Unternehmen, der Vatikan. Damals nannte man es Provinzen, heute bezeichnet man es als Kartellgebiete, welche vom Vatikan vergeben werden Zwecks Verwaltung. Alles ist heute öffentlich! Privates Eigentum gibt es schon sehr lange nicht mehr. Mit anderen Worten, dir gehört schon sehr lange nichts weiter als eventuell die Kleidung, die du an deinem Körper trägst.

Weiter im Text. Alleine das Römische Reich oder Rom brachte, laut Geschichtsschreibung also unseren Vorfahren/Ahnen bzw. den nordischen Kulturen so wie auch anderen Kulturen die sog. Zivilisation. Der Schreiber dieses Beitrags behauptet das Gegenteil. So würde es also korrekt heißen: Andere Kulturen brachten Rom (wir erinnern uns? Die Etymologie des Wortes Roma ist bis heute ungeklärt!) Wissen und Zivilisation auf die Rom dann anschließend baute, so daß damit später dann die Kirche / Vatikan ihr Imperium eben darauf aufbaute und die es bis heute aus verstecktem Hintergrund reGIERt!

Vor allem die Etrusker waren Lehrmeister der sog. Römer. Ohne die Etrusker hätte es niemals ein Imperium Romanum gegeben! Auch die Griechen spielten eine wesentliche Rolle. Bei den Kelten und/also bei unseren Ahnen bediente sich das in Rom aufgehende Christentum spätestens ab der konstantinischen Wende, wahrscheinlich sogar schon Jahrhunderte davor u.a. am Heidentum und den heidnischen Bräuchen.

Der etruskische Ursprung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Wenn man der Geschichtswissenschaft folgen möchte, liegt dieser Ursprung weitestgehend im „Dunkel“, auch wenn es immer wieder neue „Forschungsergebnisse“ gibt. Tatsache ist jedoch, daß die Kelten mit den Etruskern einen regen Handel betrieben und diese sich wohl zeitweise auch gegen Rom verbündeten. Vor allem ähnelte sich der keltische und der etruskische Glaube sehr stark. Das sog. Druidentum aber auch die Jenseitsvorstellungen, weisen eine starke Ähnlichkeit auf. Schaut man sich die Villanova-Kultur bis hin zur Urnenfelderkultur an, dann ergibt dies im Hinblick auf den Glauben durchaus Sinn.

Etrurien (Etrusker) war die erste Hochkultur in Italien, zumindest aber die erste uns heute bekannte Hochkultur und daß über einen Zeitraum von etwa 800 Jahren (9. und 1. Jhd. v. Chr.). Längere Schriften oder Texte sind von den Etruskern anscheinend nicht erhalten geblieben, dennoch weiß man heute sehr viel Wesentliches über diese Kultur aufgrund von griechischen oder römischen Überlieferungen. Wobei hier der römische Teil an Überlieferungen überwiegt. Diese Überlieferungen würde man heute eher als „Hetzschriften“ lateinischer Autoren bezeichnen. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn das Imperium Romanum hatte natürlich wenig bis gar kein Interesse daran, daß die Geschichtsschreibung anders lautet als es für sie zum Vorteil war. Sprich, die Etrusker mußten geschichtlich weitestgehend entsorgt werden. In späterer Zeit, als das sog. „reine Latein“ durch das Kirchenlatein ersetzt wurde, gab es also viel zu tun für die Mönche.

Nahezu alles was die sog. Römer erschufen, bauten vielmehr ja nur nachbauten sowie deren Rechtswesen, religiöse Ämter, Kunst, Straßenbau, Gewölbebautechnik, Rundbogenbau, Zu- Abwasserleitungen, sog. politische Ämter oder Teile der „Volksbräuche“ sowie Anlagen von römischen Städten und Militärlagern, die Einteilung der Städte in Stadtbezirke etc. übernahmen die Römer von den Etruskern. Bedeutet ihre sogenannten, hochgepriesenen Fertigkeiten und ihr großes Wissen basierte in der Hauptsache auf dem der Etrusker.

Nur ein paar Beispiele für diese Übernahme des Wissens oder Kultur in Bezug auf die heutige Zeit sind die Liktorenbündel (fasces), der Lituus sowie auch der Titel „pontifex maximus“. Diese sind deswegen so interessant, weil man sie heute immer noch findet. Wo findet man diese? Im Vatikan sowie auch bei gewissen anderen heutigen „Institutionen“. Wofür die Fasces und der Lituus heute stehen und was deren Bedeutung sind, kann jeder Leser dieses Beitrags einmal für sich selbst herausfinden, wenn er dies möchte. Zu dem Titel „pontifex maximus“ hat der Verfasser dieses Beitrags bereits am Anfang einen Hinweis gegeben.

Im 6. Jahrhundert v. Chr. stürzte der römische Adel die letzten etruskischen Könige in Rom. Die sog. Römer nutzten die Schwäche der Etrusker infolge von Aufständen und Kriegen, den diese unter anderem bei der Seeschlacht von Kyme gegen die Griechen erlitten hatten. Letztendlich eroberte Rom das restliche Gebiet von Etrurien und die etruskische Kultur blühte dann in der Römischen Kultur auf oder eher noch, ging in dieser unter (je nach dem aus welcher Perspektive man diese sehen möchte).

Der weitere geschichtliche Ablauf sollte uns ja nun inzwischen bekannt sein und einleuchten. Das Imperium Romanum brachte ja auch unseren Ahnen oder Vorfahren, wie zum Beispiel den Kelten ebenfalls und gottlob die sog. Zivilisation (Ironie Modus aus). An dieser Stelle fühlt sich sicher der ein oder andere, so wie der Schreiber auch, erinnert, “Die Geschichte wiederholt sich, wieder und wieder” … oder wie war das noch gleich ebenso nach dem sog. 2ten WK mit den deutschen Patenten etc.?

Der Kommerz oder diese „Rechtsform“ ist heute weltweit etabliert, kommt zur Anwendung und dient den Herrschern hervorragend. ….Aber eben nur so lange, wie die Masse der Menschen immer noch “GLAUBT”, daß das tiefe Wissen um eine Verfassung von 1871, um ein Grundgesetz, ein BGB, eine ZPO etc. pp. sie in die Freiheit bringen würde.