Brot und Spiele, Massenmedien Mainstream?

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Ruhig gestellt mit Brot und Spielen, das „Unrecht“ wird dadurch verschwiegen? Brot und Zirkusspiele (panem et circenses), je nach dem wie viel es davon gibt, und davon gibt es heutzutage bzw. aktuell reichlich, Mainstream, Smartphones etc. pp, weißt auf den Zustand eines Imperiums (System) hin, oder kann ein Indikator dafür sein, dass ein Imperium oder „System“ dem Ende entgegen steuert (auf HOHER SEE verschollen geht) bzw. eine extreme Schieflage (KRÄGUNG) hat. Um das Ganze etwas positiver zu formulieren, es kann bezeichnen das ein Imperium oder „System“, so wie es aktuell agiert, nicht mehr lange in der Form agieren (HANDELN) kann oder bestehen kann, egal wie viel Zirkusspiele den Menschen präsentiert werden. Denn selbst dort, oder bei jenen Menschen (Personen) „wo früher noch Zucker verteilt wurde“, läßt das „Spielfeld Welt nun die Peitsche knallen“, um vermutlich eine Agenda durchzudrücken, die sich aber so wie angedacht anscheinend nicht mehr durchdrücken läßt und schon gar nicht, wenn man in Zugzwang ist oder es mit „aller Gewalt“ [Willkür] erreichen will.

Was damals schon der römische Dichter „Decimus Iunius Iuvenalis“ zur Zeit des Prinzipat richtig erkannte (panem et circenses , Brot und Spiele oder Zirkusspiele) und auch später viele Menschen in der sogenannten „Weimarer Republik“ erkannten (leider zu spät, PARTEIEN bzw. Erwerbsgesellschaften), scheint in unserer heutigen Zeit wieder brandaktuell zu sein. Mit dem Unterschied, dass der Mainstream oder die Massenmedien also jene wenige, die diese Konzerne kontrollieren, es anscheinend geschafft haben, dass die Menschen (zumindest ein großer Teil von ihnen) heutzutage nicht mehr „aufwachen wollen oder können“? Was nicht sein kann, das darf nicht sein? Und schon gar nicht, wenn es die eigene „Komfortzone“ betrifft, die aber nur eine „gefühlte“ Komfortzone ist, welche aus Privilegien besteht oder diese beinhaltet.

Perfekt konditioniert, indoktriniert, man läßt sich eben „gerne“ ver-walten“ bzw. wurde es den Menschen in den letzten Jahrzehnten (Jahrhundert) so anerzogen. Wird ein Schuldiger gesucht, so ist dieser schnell ausgemacht, nur man selbst trägt natürlich keine Schuld oder Eigenverantwortung. Mal wird hier und dort gemeckert oder geknurrt, aber im großem und Ganzem lösen sich die Probleme (von außen inszenierte, anscheinend gewollte Probleme) schon irgendwie von selbst… Nein, das werden sie vermutlich oder mit Sicherheit nicht. Insbesondere, wenn man sich die Gebietsbezeichnung „Deutschland“ anschaut (der Schreiber dieses Artikels verzichtet darauf, näher auf die Thematik „Deutschland“ einzugehen).

Trägt der Mensch nun selbst die Schuld an dem „Zerfall der Gesellschaft“? Ja! Hat der Mensch denn heutzutage überhaupt noch Zeit dafür, nach links und rechts oder oben und unten zu schauen? Nein! Er ist ein „wahrer Meister“ im Hamsterradlauf geworden, perfekt abgerichtet und auch das geschieht vermutlich mit Absicht. Denn der Mensch soll NICHT hinterfragen oder soll keine Zeit dazu haben, er soll NUR funktionieren. Und der Mensch hat auch gelernt, wer grundsätzliche gesellschaftliche, rechtliche, politische Prozesse hinterfragt, der wird bestraft oder von der Gesellschaft ausgeschlossen, um nicht zu schreiben „geächtet“ bzw. seine Existenz (materiell oder Substanz) vernichtet, was wiederum dazu führt, dass der Mensch so weitermacht wie zuvor. Hamsterradlauf, Mainstream… alles wird schon gut… irgendwie und irgendwann.

„Der Fern-Seher wird mich schon nicht belügen, und was der Fern-Seher Nach-Richtet wird schon wahr sein. Und Tagesszeitungen sind doch stets seriös“.

Smartphones etc. erledigen den Rest, und bringen den Menschen Informationen. Nein, sie bringen die Menschen IN FORMATION, so wie es gewisse „elitäre“ Kreise wollen.

Den Begriff „Kommunikation“ (ursprüngliche Bedeutung, Sozialhandlung) verbinden heutzutage die meisten Menschen mit dem Begriff „Technik“. Der Ausdruck „Zwischenmenschliche Kommunikation“ scheint den meisten Menschen heute schon fremd zu sein? Kann man das den Menschen zum Vorwurf machen? Vermutlich liegt auch hier die Antwort in der „goldenen Mitte“. Der Schreiber dieses Artikels läßt sich dabei nicht außen vor, denn auch er ist ein Teil dieses „Systems“. Es liegt an jeden einzelnen Menschen selbst, ob er sich weiter unterhalten läßt bzw. Unten-Halten läßt (panem et circenses), oder seine Blickweise anders ausrichtet, denn das entscheidet letztendlich wohin die Reise geht. Landrecht oder verschollen auf hoher See?

„Der Mensch kommuniziert nicht mehr, er spricht und damit rückt der Stillstand im inneren außer Sicht? Läßt sich der Mensch weiter blenden? Oder durch die niedersten Instinkte in den Abgrund lenken? Wird der Stillstand des Geistes verschwinden, Ehre und Moral die Menschen wieder verbinden?“

Vielleicht sollte der Mensch ab zu einmal den ANKER werfen (ankern), in sich selbst hineinhören (reflektieren) und für sich selbst die Antwort finden ob das ANGEBOT „Brot und Spiele“ weiterhin für ihn ausreicht oder ob nicht vielmehr eine ANNAHME FÜR WERT Sinn macht.